© Stefan Klüter / Suhrkamp

Ich wurde im Oktober 1957 in Thüringen geboren. Kurz nach meiner Geburt siedelten meine Eltern mit mir ins Saarland über. Ich wuchs in Saarbrücken auf und lebe seit langem in Berlin. Nach dem Abbruch eines Theologie- und Philosophiestudiums verdiente ich mein Geld als Taxifahrer, Möbelverkäufer und Koch. Ich schrieb Hörspiele (u.a. »Tourist Berlin«, »Das Bouillabaisse-Komplott«, »Hannah – oder der lange Abschied vom kurzen Glück«),  Musicals und Theaterstücke (»Herrengold«, »In der Nacht sind alle Taxen grau«), inszenierte zwei Auschwitz-Dokumentarfilme (»Fünf Jahre – ein Leben«, »Mein großer Bruder«) und schrieb Varieté-Shows für den Berliner »Wintergarten«. Vor allem habe ich Drehbücher, darunter siebenundzwanzig »Tatorte« und etliche Fernsehfilme in allen Genres. Außerdem zeichnete ich mitverantwortlich für die vielfach ausgezeichneten Werke »Der neunte Tag« und »Strajk«, beide in der Regie von Volker Schlöndorff. Mit Murmel Clausen habe ich den »Tatort Weimar« erfunden. Gemeinsam haben wir bis Ende 2018 alle Folgen geschrieben.

Mittlerweile konzentriere ich mich auf meine Romane, aber schon 2004 erschien mein Politthriller »Operation Rubikon«, in dem ich eine Machtübernahme des organisierten Verbrechens in Deutschland durchgespielt habe. Auch die Drehbücher zu der gleichnamigen Verfilmung stammten von mir. »Operation Rubikon« wurde 2016 von Suhrkamp neu aufgelegt. Das Hörbuch erschien bei Audible; Günther Merlau liest.

Mein Roman »Endgültig«, in dessen Zentrum die blinde Polizistin Jenny Aaron steht, wurde bei 2016 ebenfalls bei Suhrkamp veröffentlicht, das Hörbuch ungekürzt bei Random House Audio; Nina Kunzendorf liest.

»Niemals«, der zweite Roman mit Jenny Aaron, erschien 2017, als Hörbuch ungekürzt bei Random House, gelesen von Nina Kunzendorf. Ich wurde dafür mit dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis bedacht.

Mit dem 2019 erschienenen dritten Band – »Geblendet« – ist die Jenny-Aaron-Trilogie abgeschlossen. Das ungekürzte Hörbuch wird wieder von Nina Kunzendorf gelesen.

Jenny Aaron gibt es auch in Punktschrift. Sie wurde in bisher zehn Sprachen übersetzt.